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Kommen die Teile vom Ganzen samt den Teilen des Teils vom Ganzen, deren Seelen sich in reinen Geist aufgeloest haben, im- mer wieder in die Mitte des Ganzen, so erleben sie nur Schoen- heit, Liebe, Freude, Harmonie. Um sich der Schoenheit, Harmo- nie und Liebe allezeit bewusst zu bleiben und sie wertzuschaet- zen, ist es notwendig, sich immer wieder des Gegenteils be- wusst zu werden.
Um sich dieses Gegenteil bewusst zu machen, kreieren die Teile des Ganzen erneut Seelen, die dieses Gegenteil in vorgestellten Leben erfahren. Sobald diese Seelen kreiert sind, werden sie von der Seelenebene in die materielle Ebene geschickt, um dort alle Gegenteile der Liebe, Harmonie, Schoenheit und Freude zu durch- leben.
Damit die in die materielle Ebene hinein inkarnierte Seele nicht all diese Gegenteile in einem einzigen Durchgang zu erleben hat, wird das Erleben des Gegenteils auf viele Inkarnationen verteilt. Nach jeder Inkarnation kehrt die Seele auf die Seelenebene zu- rueck und besieht sich mit hoeherer Erkenntnisfaehigkeit, wo und wie sie bezogen auf die irdische materielle Welt, hinsichtlich der Liebe richtig oder unrichtig gedacht und gehandelt hat. Sie berei- tet sich dann fuer eine naechste Inkarnation vor, um das in der vorausgegangene aus mangelnder Liebe unrichtig Ausgefuehrte zu berichtigen und wieder Neues hinzuzulernen.
Das Ziel des Hauptprogrammes koennte folgendermassen formu- liert werden: Von der Lieblosigkeit zur allumfassenden Liebe. Die Nebenprogramme beinhalten die Ziele: Von der Unwissenheit zum Wissen, vom Ego zum Wir, von der Unfreiheit zur Freiheit.
Je hoeher sich ein Mensch auf seinem Weg durch die Erdinkarna- tionen spirituell entwickelt, desto mehr hat er das ihn begleitende Ego befreit. Das Ego wird in den ersten Erdinkarnationen einer See- le aufgebaut. Im Jenseits sieht die Seele ein, worin sie auf Erden gegen die Gesetze der Liebe verstossen hat. Und bei jeder neuen Inkarnation wird die Seele mit dem Thema Liebe konfrontiert, bis das Ego besiegt ist, denn das Ego verhindert hoeheres Erkennen und somit die Liebe.
Es gilt, in der Liebe zu wachsen, um hoehere Erkenntnisse zu erhal- ten. Der Grad der spirituellen Entwicklung eines Menschen ergibt sich daraus, inwiefern er aus dem auf der Seelenebene Gelernten und aus dem Unterbewusstsein gewonnene Erkenntnisse und Erfah- rungen in sich vereinigen kann, um dann bewusst oder unbewusst richtig zu denken und zu handeln.
Das bedeutet, die Seele des Menschen entwickelt sich durch ihre In- karnation in menschlichen Koerpern auf der irdischen Ebene zu ver- mehrtem Bewusstsein und zu hoeherer Liebe. Der Mensch hat eine Seele, die voruebergehend seinen Körper bewohnt, bevor sie nach dem Tod aus dem Erdenkoerper verlaesst und in der jenseitigen Welt verweilt, um in einen neuen Erdenkoerper zu gelangen. Das hoehere Bewusstsein dieser Seele ist ihr Hoeheres Selbst. Ein Kontakt zum hoeheren Selbst kann den Menschen unterstuetzen, das eigene Den- ken und Handeln zu veraendern. Die Rueckfuehrung im Alphazustand beguenstigt diese Kontakte und traegt dazu bei, die eigenen Erfahrun- gen und Grenzen erheblich zu erweitern.
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